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(1996) Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1994, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Max Webers Bestimmung ethnischer Gemeinschaftsbeziehungen im Kontext gegenwärtiger soziologischer Debatten
Theresa Wobbe
pp. 177-189
Die Revitalisierung ethnischer Konflikte weltweit ist nicht zu übersehen. Dieses Phänomen hat in den letzten Jahren die Soziologie erreicht und auch eine Debatte über ethnische Differenzierung und moderne Gesellschaft geprägt. Hierbei geht es unter anderem um das Problem, inwieweit in den Modernisierungstheorien funktionale Differenzierung zu einseitig gewichtet worden ist. Vor diesem modernisierungstheoretischen Hintergrund spielt zudem die Deutung des sozialen Phänomens ethnischer Identifikationen und ethnischer Konflikte eine entscheidende Rolle. Handelt es sich bei der Revitalisierung lediglich um einen Indikator für ‚Modernisierungslücken"1 oder weisen diese Phänomene auf Strukturmerkmale moderner Gesellschaften und ihre zunehmenden Integrationsprobleme hin?2
Publication details
DOI: 10.1007/978-3-322-95715-3_7
Full citation:
Wobbe, T. (1996)., Max Webers Bestimmung ethnischer Gemeinschaftsbeziehungen im Kontext gegenwärtiger soziologischer Debatten, in C. Klingemann, M. Neumann, I. Srubar, K. Rehberg & E. Stölting (Hrsg.), Jahrbuch für Soziologiegeschichte 1994, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, pp. 177-189.
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